Aus der rumänischen Stadt Pitești führte der Weg der Pianistin Luiza Borac schon früh an das Klavier und später nach Hannover, wo sie heute lebt und unterrichtet. Nach der Ausbildung am George-Enescu-Musikgymnasium und an der Musikakademie Bukarest kam sie mit einem Stipendium der Chopin-Gesellschaft an die Hochschule für Musik und Theater Hannover, deren Solistenklasse sie mit höchster Auszeichnung abschloss. Mehr als 30 nationale und internationale Preise – darunter der BBC Music Award, der Mendelssohn-Preis und die Silbermedaille beim Gina-Bachauer-Wettbewerb – sowie Auftritte unter anderem in der Carnegie Hall in New York und im Concertgebouw Amsterdam markieren ihre internationale Laufbahn. Zu ihren Schülern zählt auch der Pianist Igor Levit.
In Hannover gibt Luiza Borac ihr Wissen als Klavierdozentin der Musikschule weiter und ist regelmäßig bei Konzertreihen in der Region zu hören, etwa beim Musikfestival MuSe in Seelze oder im Rahmen von „Jazz meets Klassik“ des Jazz Club Hannover. Ihr künstlerisches Profil verbindet sie mit starkem gesellschaftlichen Engagement: Mit Benefizkonzerten und CD-Projekten unterstützt sie Straßen- und Waisenkinder in Rumänien, Einrichtungen für benachteiligte Kinder in Europa und das MENORAH-Erinnerungsprojekt für die verfolgten Juden in Schaumburg-Lippe. Als musikalische Botschafterin des Projekts „Music in Our Schools“ begeisterte sie außerdem tausende Schülerinnen und Schüler in den USA für klassische Musik.
