Hannover

Armin Finkel

Wer am Pferdeturm über verlässliche Defensive spricht, denkt schnell an einen Verteidiger aus dem Nachwuchs des Clubs: Armin Finkel wuchs in Hannover auf, wurde beim EC Hannover ausgebildet und prägte seit Mitte der 2000er Jahre mit der Rückennummer 19 die Abwehr der Indians – mit kurzen Abstechern nach Rostock, Füssen und Herford, ansonsten fest in der Heimat verwurzelt. Der 1,92 Meter große Linksschütze galt als Ruhepol mit Reichweite und Physis, trug über Jahre das „A“ als Assistenzkapitän und brachte parallel zu Studium und Beruf als Bauingenieur seine Erfahrung in die semiprofessionelle Mannschaft ein, bevor er 2021 aus beruflichen Gründen seine aktive Laufbahn beendete.

Schon während seiner Spielerkarriere stand Finkel auch für den Nachwuchs ein: Von 2010 bis 2013 coachte er die U16 der Young Indians und gab jungen Verteidigern Woche für Woche Orientierung auf und neben dem Eis. Beim Abschiedsspiel „One Last Dance“ im November 2025, flankiert von einer Kunst-Vernissage mit Porträts des Künstlers Michael Strogies im dm-Markt, fließen Eintrittsgelder und Auktionserlöse in ein neues Fahrzeug für die Nachwuchsteams des EC Hannover Indians – ein Abschied, der ganz bewusst den Blick auf die nächste Generation richtet. Dass heute ein Trikotbanner mit seiner 19 unter dem Hallendach hängt, macht diese enge Verbindung zwischen Spieler, Stadt und Verein sichtbar.