Hamburg

Kay Polter

Ein sicheres Zuhause ist für viele Menschen selbstverständlich. Für andere beginnt genau dort der Kampf um Stabilität, Würde und einen neuen Anfang. In diesem Bereich trägt Kay Polter in Wandsbek Verantwortung. Er leitet die Einrichtung Rue 66, ein Angebot für alleinstehende erwachsene Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten. Die Einrichtung verfügt über 51 dezentrale Wohnplätze im Großraum Wandsbek und begleitet Menschen dabei, sich nach Wohnungsverlust, drohender Obdachlosigkeit oder anderen belastenden Lebenslagen wieder auf ein eigenständiges Leben vorzubereiten.

Prägend ist dabei ein Ansatz, der Alltag nicht abstrakt, sondern ganz praktisch versteht. Rue 66 unterstützt unter anderem bei der Wohnungssuche, bei Fragen rund um den Haushalt und in schwierigen Übergangsphasen, etwa nach einer stationären Therapie oder Haftentlassung. Dass Kay Polter sich seit langem mit den Folgen von Wohnungsnot und sozialer Ausgrenzung befasst, wird auch daran sichtbar, dass er schon Jahre zuvor öffentlich auf die wachsende Gefährdung junger Menschen durch Wohnungslosigkeit aufmerksam gemacht hat. So steht sein Wirken für eine soziale Arbeit, die Menschen nicht auf ihre Notlage reduziert, sondern ihnen mit Stabilisierung, Begleitung und neuen Perspektiven den Weg zurück in ein selbstbestimmteres Leben eröffnet.