Bewegung gehört für sie zum Leben, beruflich ebenso wie ganz persönlich. Emel Dutkun ist gebürtige Remscheiderin, Diplom-Sozialarbeiterin und seit 2020 Geschäftsführerin des Sportbundes Remscheid e. V. Dort setzt sie sich dafür ein, dass Sport weit mehr sein kann als Training und Wettkampf. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören unter anderem Integration und Inklusion durch Sport sowie die Prävention sexualisierter Gewalt. Damit verbindet sie sportliche Förderung mit gesellschaftlicher Verantwortung und dem Anspruch, Vereine zu sicheren und offenen Orten für möglichst viele Menschen zu machen.
Auch außerhalb des Sportbundes engagiert sich Dutkun für ihre Stadt. Sie gehört dem Vorstand des Remscheider Kinderschutzbundes an und bringt sich damit zusätzlich für die Interessen und Lebensbedingungen von Kindern und Familien ein. Ihre eigene Familiengeschichte ist eng mit Remscheid verbunden. Als Tochter einer aus der Türkei eingewanderten Familie spricht sie öffentlich darüber, wie wichtig Vielfalt, Zugehörigkeit und ein respektvolles Miteinander für eine Stadtgesellschaft sind. Remscheid beschreibt sie selbst als lebendig, vielfältig und geprägt von Menschen unterschiedlichster Herkunft.
Dass ausgerechnet der Sport zu ihrem beruflichen Mittelpunkt geworden ist, passt auch privat. Besonders gern läuft sie durch die Landschaft rund um Remscheid und nutzt das Joggen, um neue Energie zu tanken. Daneben gehört das Backen zu ihren Leidenschaften.
