Artenschutz beginnt nicht erst im Wald, sondern oft direkt vor der Haustür. In Gärten, auf Grünflächen, an Hecken, Fassaden, Streuobstwiesen und überall dort, wo Menschen entscheiden, ob Natur Raum bekommt oder verdrängt wird. Annett Jerke setzt sich als 1. Vorsitzende der NABU Kreisgruppe Goslar e.V. dafür ein, genau diesen Blick auf Natur- und Umweltschutz in der Region zu stärken.
Ihr Engagement verbindet praktische Naturschutzarbeit mit Aufklärung und Vernetzung. Beim NABU Goslar geht es um Streuobstwiesen, Amphibienschutz, Rehkitzrettung, Wildtiere in Not, naturnahe Gärten und den Schutz heimischer Arten. Annett Jerke bringt diese Themen nicht nur in Vereinsstrukturen voran, sondern auch in die Öffentlichkeit, etwa durch Vorträge und Projekte, die zeigen, wie jede Fläche zu mehr Artenvielfalt beitragen kann.
Besonders deutlich wird ihr Einsatz dort, wo Naturschutz auf Stadtentwicklung und Alltag trifft. In der Zusammenarbeit mit den Goslarer Wohngesellschaften setzt sich der NABU dafür ein, Lebensräume für Vögel, Igel und Insekten zu erhalten und Grünflächen bewusster zu gestalten. Auch ihre Arbeit rund um das Wildkatzengehege in Bad Harzburg zeigt, wie eng Umweltbildung, Artenschutz und regionale Verantwortung zusammengehören.
